Charity

Pressebericht zum Klosterpforten Cup 2019
Spenden des Klosterpforten Cup 2019 überreicht: Sarah Dörmann (v.l., Agentur impulsevent), Peggy Brammert (Fruchtalarm ein Projekt der von Laer Stiftung), Emre Schilder (Turnier-Hauptsponsor Betriebskrankenkasse Mobil Oil), Dr. Stephan Pantenburg (St. Elisabeth-Hospital Gütersloh), Reinhold Frie (Hotel-Residence Klosterpforte), Margit Tönnies, Silke Wallhorn (beide Aktion Kinderträume e.V.), Christopher Schemmink (Hotel-Residence Klosterpforte), Jens Rosenfeld (Kinderhospiz Bethel).

17. Klosterpforten Cup: 12.000 Euro an Spenden überreicht

Marienfeld (rob). Der 17. Klosterpforten Cup, das Charity-Fußballturnier mit Firmen- und Traditionsmannschaften, erzielte am 3. Oktober wieder eine große Spendensumme. Am 10.12.2019 überreichten Reinhold Frie und Hoteldirektor Christopher Schemmink vier Schecks über insgesamt 12.000 Euro an vier Einrichtungen in der Region.

Bei der diesjährigen Veranstaltung hatte es viel Neues gegeben: Erstmals gewann mit Alulux unter großem Beifall eine Firmenmannschaft. Bei der Players Night am Tag zuvor feierten 800 Gäste im neuen Klosterforum eine berauschende Premiere. Zum Turnier kamen trotz herbstlichen Wetters mit Regen während des Finalspiels rund 2.500 Zuschauer auf das Hotelgelände. Es werde immer schwieriger, das hohe Niveau der Veranstaltung auszubauen, gleichzeitig aber eine hohe Spendensumme zu übergeben, sagte Sarah Dörmann von der Agentur impulsevent, die das Turnier nun zum dritten Mal organisiert hatte.

„Ich merke, dass mein Schwiegersohn und Sarah Dörmann das sehr gut machen“, sagte Reinhold Frie, der den Klosterpforten Cup vor 16 Jahren aus der Taufe gehoben hatte, und lobte unter anderem den kompakten Platzaufbau mit eingebauter Spaßmeile. Einig waren sich die Beteiligten, dass das sportliche Niveau weiter gestiegen sei. Auch in der Einschätzung, warum der Klosterpforten Cup so gut funktioniere, glichen sich die Meinungen. „Es ist ein Herzensprojekt“, sagte Frie.

3.000 Euro an das Kinderhospiz Bethel
Die Spendensumme lag zwar unter der Rekordspende des Vorjahres. Die bedachten vier Häuser freuten sich dennoch. Wie in den Vorjahren ging eine Spende an das Kinderhospiz Bethel. Das Hospiz werde die 3.000 Euro für die Betreuung von Geschwisterkindern einsetzen, sagte Diakon Jens Rosenfeld. Aktivitäten wie Ausflüge ins Fußballstadion oder ins Freizeitbad könnten so organisiert und finanziert werden, sagte Rosenfeld.

3.000 Euro für „Kinderträume“
Ebenfalls 3.000 Euro nahm Margit Tönnies für die Aktion Kinderträume des Vereins der Deutschen Fleischwirtschaft entgegen. Die Aktion unterstützt mit der Summe die 17-jährige Sina, die aufgrund einer Behinderung einen PKW-Umbau benötigt. Der mehr als doppelt so teure Umbau soll mit der Geldspende mitfinanziert werden.

3.000 Euro für das Elisabeth-Hospital
Ein dritter Teil der Spendensumme fließt an das Elisabeth-Hospital in Gütersloh. Geschäftsführer Stephan Pantenburg erklärte, die 3.000-Euro-Spende werde für eine spezielle Therapie bei Sportverletzungen innerhalb seines Hauses eingesetzt.

3.000 Euro für „Fruchtalarm“
Bedacht wurde auch der neue Partner des Turniers – das Projekt „Fruchtalarm“ der von Laer Stiftung. Das Projekt mit 260 ehrenamtlichen Mitarbeitern hilft krebserkrankten Kindern. In bislang 31 Kinderkrebskliniken in Deutschland wird mindestens einmal wöchentlich ein Besuch der mobilen Cocktailbar am Krankenbett organisiert. Fruchtalarm ist ein Projekt, das 2010 in Bielefeld begann. Ziel sei es, künftig alle 50 Kinderkrebskliniken in Deutschland damit zu erreichen, sagte Projektleiterin Peggy Brammert.