Charity

Scheckübergabe im Kinderhospiz Bethel: Melike Kaplan (v. links), Dr. Johannes Middelanis (sitzend, St. Elisabeth Hospital), Margit Tönnies (Aktion Kinderträume), Jens Alberti (Klinikum Gütersloh), Sabrina Anders und Ulrike Lübbert (beide Bethel). Hintere Reihe: Stefan Dörmann (Firma Amtenbrink), Christian Dierks (BKK Mobil), Sarah Dörmann (impulsevent), Reinhold Frie und Christopher Schemmink (beide Klosterpforte).

Aus den Erlösen des 15. Klosterpfortencup werden fünf Einrichtungen mit insgesamt 15.000 Euro bedacht

Marienfeld (rob). Die 15. Auflage des Klosterpfortencups erbrachte erneut eine große Spendensumme. 15.000 Euro überreichten Klosterpfortenchef Reinhold Frie und Hoteldirektor Christopher Schemmink gestern an fünf Einrichtungen in der Region.

„Das Niveau des Fußballs ist sehr hoch geworden“, blickte Reinhold Frie auf das Fußballturnier mit Traditionsmannschaften und Firmenteams am 3. Oktober zurück, bei dem am Ende Borussia Dortmund im Finale gegen den Bayer Leverkusen zum zweiten Mal in Folge gewann. „Wir hatten tolles Wetter, rund 4.000 Zuschauer und viele Stammgäste“, freute sich Frie rückblickend über ein gelungenes Fußballfest. Bestes Firmenteam war die Sonepar West-Niederlassung Gütersloh. Frie überreichte die Schecks zusammen mit Hotelmanager Christopher Schemmink und Sarah Dörmann (Agentur Impulsevent) im Kinderhospiz Bethel.

3.000 Euro erhielt das Kinderhospiz Bethel selbst. Das Geld fließe in die Trauerarbeit, die nicht refinanziert sei, sagte Einrichtungsleiterin Ulrike Lübbert. Beispielsweise werden die Kosten für eine im Aufbau befindliche Erinnerungsmauer auf diese Weise ausgeglichen, sagte Lübbert. Jeweils 3.000 Euro erhielten das Klinikum Gütersloh, das Elisabeth-Hospital Gütersloh und die Aktion Kinderträume des Vereins der Deutschen Fleischwirtschaft. Margit Tönnies von Aktion Kinderträume erklärte, das Geld werde an eine Familie in Krumbach (Schwaben) gegeben, deren eineinhalbjähriges Kind unter schweren Hirnschäden leide.

Dr. Johannes Middelanis vom Elisabeth-Hospitals Gütersloh sagte, die Spende werde für eine Geräteanschaffung verwendet, um Geburten in Notfallsituationen besser betreuen zu können. Im Pflegebereich will Pflegeleiter Jens Alberti die Spende für das städtische Klinikum einsetzen. Ein weiterer Betrag bleibt in Marienfeld am Ort. Das dort wohnende Ehepaar Kaplan hatte sich über die Firma Amtenbrink, den Arbeitgeber des Mannes, direkt an die Klosterpforte gewandt. Mit der Unterstützung von 12 Stiftungen sei es gelungen, für die Familie, die zwei behinderte Kinder im Alter von 6 und einem Jahr zu betreuen hat, den dafür erforderlichen PKW anzuschaffen, berichtete Amtenbrink-Geschäftsführer Stefan Döring. Die Spende des Klosterpfortencups war der letzte noch fehlende Teil dazu.

Vier der fünf Geldempfänger waren sportlich mit ihren Mannschaften beim Turnier vertreten. Er warte weiterhin auf den Sieg der „Blauen“, also Schalke, bekannte Reinhold Frie und erntete in der Runde schnell Zustimmung. Christian Dierks, Vertreter des Hauptsponsors BKK Mobil, erklärte, das Engagement werde 2018 verlängert. Die Online-Anmeldung für das Turnier am 3. Oktober 2018 ist bereits geöffnet.